Düsseldorf_Oberkasseler Brücke
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Düsseldorf | Fototour durch die Landeshauptstadt

Düsseldorf ist nicht nur die Landeshauptstadt von Nordrhein-Westfalen sondern gleichzeitig mit rund 620.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt in NRW. Bekannt ist Düsseldorf unter anderem für seine Luxus-Einkaufsstraße „Kö“, die Altstadt, das einzige japanische Viertel in Deutschland und natürlich den Karneval. Also warum immer weit weg fahren, wenn es auch direkt vor der Haustür interessante Städte zu entdecken gibt?

In Düsseldorf gibt es neben dem Rheinufer, der Altstadt und dem Medienhafen viele tolle Fotospots, die einen Besuch wert sind. Ich habe einen Tag in Düsseldorf verbracht und zu Fuß einige schöne Ecken gefunden – sogar einen Strand.

Boot fährt auf dem Rhein - dahinter eine Brücke und der Fernsehturm
Blick über den Rhein

Rundgang durch die Innenstadt

Wer Shopping mag, wird in der Düsseldorfer Innenstadt voll auf seine Kosten kommen. Auf der Königsallee kannst du luxuriös einkaufen und flanieren, aber auch für den kleinen Geldbeutel gibt es alle bekannten Geschäfte und viele Einkaufspassagen.

Königsallee | Luxuriös einkaufen und flanieren in Düsseldorf

Die Königsallee ist wohl die bekannteste Luxus-Einkaufsstraße in NRW – auf einer Länge von 1 km zieht sich die „Kö“ durch die Düsseldorfer Innenstadt. Mit einer Straßenbreite von 87 m ist sie sogar die breiteste Straße in ganz Deutschland. Besonders interessant ist die Aufteilung der Straße, denn in der Mitte befindet sich der von Bäumen gesäumte Stadtgraben, der unter anderem für die Breite der Straße verantwortlich ist.

Entlang der Königsallee findest du eine Mischung aus historischen, teilweise bis zu 200 Jahre alten Gebäuden, und modernen Häusern. Besonders modern wird des dann am Kö-Bogen.

historisches Gebäude an der Königsallee
Tritonenbrunnen an der Königsallee
Blick über den Stadtgraben mit Bäumen zu beiden Seiten
Blick über den Stadtgraben

Kö-Bogen

Den Kö-Bogen gibt es erst seit 2013 und hier wurde ein Architektur-Projekt des amerikanischen Architekten Libeskind umgesetzt. In den interessant aussehenden Gebäuden sind neben Luxus-Marken auch Büros und Gastronomiebetriebe untergebracht.

Für meine Foto-Tour war der Kö-Bogen besonders interessant, denn bei den Gebäuden gibt es tolle Details zu entdecken.

Teich auf der rechten Seite - links ein Gehweg und verglaste Gebäude
Kö-Bogen

Spaziergang am Rheinufer

Von der Königsallee weiter zum Rheinufer – glücklicherweise liegen die Innenstadt und das Rheinufer relativ nah beieinander, sodass der Weg ganz entspannt zu Fuß zurück gelegt werden kann. Bei sonnigem Wetter und insbesondere im Sommer ist direkt am Rhein jede Menge los, denn dann sind die Restaurants gut besucht und viele Leute spazieren an der Rheinuferpromenade entlang. An einem Sonntagmorgen im Winter war es dagegen noch sehr beschaulich und ruhig hier.

Rheinuferpromenade auf der rechten Seite - links der Rhein
Sonntagmorgen auf der Rheinuferpromenade

Rheinuferpromenade

Die Rheinuferpromenade gibt es, so wie sie heute aussieht, seit 1995. Mit dem Bau des Rheinufertunnels wurde der Pkw-Verkehr von hier verbannt und fließt nun unterirdisch. Dadurch konnte der Bereich des Rheinufers komplett neu und ansprechend gestaltet werden. Die Rheinuferpromenade verläuft zwischen der Kunstakademie und dem Landtag.

Der Blick über den Rhein bis hin zum Rheinturm ist immer wieder schön und von verschiedenen Positionen der Rheinuferpromenade sehenswert. Und auch die Oberkasseler Brücke und die Altstadt, die sich direkt an die Promenade anschließt ist, sind ein tolles Fotomotiv. Ganz anders sieht es da schon auf der anderen Rheinseite aus, wo erst hinter einigen grünen Wiesen wieder Häuser zu sehen sind.

Rheinturm

Der Rheinturm gehört zwar nicht mehr ganz zur Rheinuferpromenade, dennoch gelangst du direkt dorthin, wenn du die Promenade einfach immer weiter entlang läufst. So kommst du am Landtag vorbei und kannst hier einen Blick hineinwerfen und schon stehst du im Rheinpark Bilk und vor dem Rheinturm. Der Fernsehturm ist 240,5 m hoch und somit das höchste Gebäude der Stadt Düsseldorf. Oben gibt es im Rheinturm neben einer Aussichtsplattform auch ein Drehrestaurant.

Bestimmt ist die Aussicht von dort oben bei schönem Wetter richtig gut, allerdings war ich selbst noch nicht auf dem Rheinturm.

Fernsehturm Düsseldorf bei strahlend blauem Himmel
Rheinturm

Medienhafen

Und weil alle Sehenswürdigkeiten, wie bereits erwähnt, sehr nah beieinander liegen, ist der Weg bis zum Medienhafen vom Rheinturm aus auch nicht mehr weit. Im Prinzip stehst du schon an den Ausläufern des Medienhafens und kannst die berühmten Gehry Bauten bewundern. Am kleinen Hafen der Marina Düsseldorf hast du jetzt die Wahl, entweder direkt vor den Gehry-Bauten herzulaufen oder sie vom anderen Ufer aus zu bewundern.

Blick über einen kleinen Hafen - links mehrere Gebäude
Blick über die Marina zu den Gehry-Bauten
Medienhafen Düsseldorf über den Rhein betrachtet
Medienhafen

Wenn du schon auf der kleinen Landzunge gegenüber der Gehry-Bauten bist, empfehle ich dir auch einen Gang über die Brücke am Medienhafen. Von dort oben hast du nicht nur einen super Ausblick über den Medienhafen selbst sondern auch noch einmal auf den Rheinturm. Folgst du dem Weg nun weiter, gelangst du zum Paradiesstrand, der im Sommer sicherlich ein super schöner Ort zur Entspannung ist. Jetzt im Winter war der Strand natürlich relativ verlassen, aber Blick über den Rhein und die Rheinuferpromenade lohnt sich von hier aus schon.

Blick auf die Gehry-Bauten im Medienhafen Düsseldorf
Ausblick von der Brücke am Medienhafen
links der Fernsehturm und eine Brücke - im Hintergrund einige Gebäude
Wiese und ein kleiner Sandstrand am Rhein mit Ausblick auf den Fernsehturm
Paradiesstrand mit Aussicht

Aussichtsplattform am Hyatt Regency

Alternativ bzw. zusätzlich kann ich dir empfehlen, bis zum Hyatt Regency im Medienhafen zu laufen. Dort gibt es eine Terrasse, von der es noch mehr tolle Perspektiven und Aussichten über den Medienhafen und den Rhein gibt. Die Terrasse ist frei zugänglich und kann von jedem besucht werden.

Blick über den Rhein auf den Fernsehturm und eine Brücke

Gehry-Bauten

Nachdem ich kurz zu meinem Lieblingsthema, den Aussichtspunkten, abgeschweift bin, zurück zu den Gehry-Bauten. Diese futuristisch wirkenden Gebäude am Neuen Zollhof wurden 1999 eingeweiht und stammen, wie der Name schon verrät, vom Architekten Frank Gehry. Heute, gut 20 Jahre später, zählen diese besonderen Gebäude schon zu den Wahrzeichen der Stadt Düsseldorf und sind ein absolutes Muss für jeden Fotografen, der in der Landeshauptstadt unterwegs ist.

Gehry-Bauten Düsseldorf
Gehry-Bauten in Düsseldorf
Weiterführende Informationen und Links

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