Titelbild KAT-Walk_Collage Bergbilder
Europa

KAT-Walk Alpin — 3 Wanderungen rund um Kitzbühel

Der KAT-Walk Alpin ver­läuft auf einer Stre­cke von rund 106 km auf 6 Etap­pen quer durch die Kitz­bü­he­ler Alpen. Start­punkt ist in Hopf­gar­ten im Bri­xen­tal und das Ende des Weit­wan­der­we­ges liegt in St. Ulrich am Pil­ler­see. Unter­wegs wer­den die Orte Kelch­sau, Aschau bei Kirch­berg, Kitz­bü­hel und St. Johann in Tirol pas­siert. Alle aus­führ­li­chen Infos rund um den KAT-Walk und alles Wis­sens­wer­te zu den ers­ten drei Etap­pen auf dem Weit­wan­der­weg habe ich hier in einem geson­der­ten Bei­trag für dich zusam­men­ge­fasst.

Jetzt fol­gen alle High­lights und mehr der Etap­pen 4 bis 6 — ein­mal von Aschau über Kitz­bü­hel und St. Johann in Tirol nach St. Ulrich am Pil­ler­see. Unter­wegs über­quert der Wan­der­weg den Pen­gel­stein mit groß­ar­ti­ger Aus­sicht auf Kitz­bü­hel, es geht ein­mal an der berühm­ten Streif und an der Hah­nen­kamm-Renn­stre­cke ent­lang und bis hin­auf zum Kitz­bü­he­ler Horn. Ich kann so viel ver­ra­ten: Die Etap­pen rund um Kitz­bü­hel sind rich­tig schön und zäh­len zu den schöns­ten Berg-Erleb­nis­sen auf dem KAT-Walk.

Die­ser Arti­kel ent­hält Emp­feh­lungs-Links, die mit [Wer­be­link] gekenn­zeich­net sind. Wenn du ein Pro­dukt über den Emp­feh­lungs-Link kaufst oder ein Hotel­zim­mer buchst, bekom­me ich von dei­nem Ein­kauf / dei­ner Buchung eine klei­ne Pro­vi­si­on. Für dich ändert sich dabei nichts am Preis.
Ausblicke auf Kitzbühel am KAT-Walk
Wan­dern im Ski­ge­biet von Kitz­bü­hel

KAT-Walk Alpin Etappe 4: Wanderung von Aschau nach Kitzbühel

Nach einer sehr ent­spann­ten Nacht und einem guten Früh­stück im Hotel Aschau­er Hof in Aschau star­te­ten wir zur Abwechs­lung mal bei tro­cke­nem Wet­ter auf die 4. Etap­pe auf dem KAT-Walk. Der Regen hat­te sich zum Glück am frü­hen Mor­gen ver­zo­gen, sodass wir jetzt unter­wegs nur noch mit sehr nas­sen und teils schlam­mi­gen Wie­sen zu kämp­fen hat­ten, was aber im Lau­fe des Tages bei strah­len­dem Son­nen­schein immer bes­ser wur­de.

KAT-Walk Alpin: Etap­pe 4
  • Län­ge: 16 km
  • Höhen­me­ter: 1050 m berg­auf und 1300 m berg­ab
  • Geh­zeit: ca. 6,5 — 7 Stun­den
  • Schwie­rig­keits­grad: mit­tel
  • High­lights: Pen­gel­stein, Hah­nen­kamm Renn­stre­cke, Wan­de­rung durch das Ski­ge­biet Kitz­bü­hel

Der KAT-Walk star­tet direkt neben dem Aschau­er Hof und so ging es direkt auf einen klei­nen Pfad im Wald mit einer kna­cki­gen Stei­gung. Beim ange­kün­dig­ten Höhen­pro­fil mit etwas mehr als 1000 Höhen­me­tern berg­auf war das nicht anders zu erwar­ten. Der Weg führ­te durch den Wald, der gleich­zei­tig als Wei­de­flä­che für Kühe dien­te — und die ver­sperr­ten uns so rich­tig schön den schma­len Weg. Also hieß es für uns einen klei­nen Umweg über eine angren­zen­de Wie­se zu machen um so bis zum nächs­ten Wei­de­gat­ter zu gelan­gen.

Nach eini­gen Weg­stü­cken, die noch durch den Wald führ­ten, wan­der­ten wir im wei­te­ren Ver­lauf immer wei­ter über weit­läu­fi­ge Wie­sen und Wei­de­flä­chen. Die Aus­sicht war bereits im Ver­lauf der Wan­de­rung unglaub­lich toll und so freu­ten wir uns dar­über, nach nur 2,5 km Weg­stre­cke auf ca. 1.650 m ein rich­tig schö­nes Kreuz mit einer Bank vor­zu­fin­den, an dem wir direkt mal eine ers­te Pau­se ein­le­gen konn­ten.

Aussicht an einem Gipfelkreuz in Aschau
Pau­se mit Aus­blick in Rich­tung Aschau
Wanderweg in den Bergen mit Blick auf das Skigebiet in Kitzbühel
letz­ter Anstieg auf dem Weg zum Pen­gel­stein

Danach wan­der­ten wir frisch gestärkt wei­ter berg­auf über die Wie­sen und erfreu­ten uns an den klei­nen Bächen und den vie­len Blu­men am Weges­rand. Dabei konn­ten wir die Anstren­gun­gen des Anstie­ges schon fast ver­ges­sen und waren voll­kom­men in unse­rem Ele­ment. So muss eine Wan­de­rung in den Ber­gen für mich sein!

Kurz vor dem Pen­gel­stein folg­te ein letz­ter, stei­ler Anstieg bis hin­auf ins Ski­ge­biet Kitz­bü­hel. Oben ange­kom­men hat­ten wir schon in alle Rich­tun­gen eine unglaub­lich tol­le Weit­sicht und stan­den direkt an einem gro­ßen Stau­see. Von hier aus konn­ten wir den Pen­gel­stein (1.938 m) schon erah­nen und folg­ten nun dem brei­ten Forst­weg über eine Ebe­ne bis zum Gip­fel­kreuz. Ab hier gibt es übri­gens auch bewirt­schaf­te­te Hüt­ten, aber wir waren ja schon mit einem Lunch-Paket ver­sorgt. Und so ent­schie­den wir uns für eine aus­sichts­rei­che Mit­tags­pau­se direkt am Gip­fel­kreuz.

Frau sitzt in den Bergen und blickt in die Ferne
Aus­blick und Pau­se am Pen­gel­stein

Zuge­ge­ben, es fiel uns wirk­lich nicht leicht, unse­ren son­ni­gen Platz am Gip­fel wie­der zu ver­las­sen und die Wan­de­rung fort­zu­set­zen, aber immer­hin hat­ten wir an die­ser Stel­le noch gut 10 km der Wan­de­rung vor uns. Also mach­ten wir uns wie­der auf den Weg und folg­ten den brei­ten Forst­we­gen durch das Ski­ge­biet. Schon hier begann der Weg leicht berg­ab zu füh­ren, wobei der Weg an etli­chen Almen vor­bei­führ­te und sich dann in eini­gen Keh­ren bis zur Hah­nen­kamm­bahn (1.668 m) leicht berg­ab schlän­gel­te.

Ab der Hah­nen­kamm­bahn beginnt dann auch die Hah­nen­kamm-Renn­stre­cke und wir wan­der­ten nun in Stei­len Keh­ren berg­ab an der Renn­stre­cke ent­lang. Unter­wegs gibt es hier immer wie­der inter­es­san­te Info­ta­feln, die mar­kan­te Punk­te auf der Renn­stre­cke mar­kie­ren. Die­se Stre­cke im Som­mer ent­lang zu lau­fen war schon echt ein coo­les Erleb­nis.

Hahnenkamm-Rennstrecke im Sommer mit Sicht auf zwei Stauseen und grüne Wiesen
Im Som­mer am Hah­nen­kamm mit Aus­sicht

Die Stre­cke ver­läuft bis zur Sei­del­alm (1.206 m) und hier war der KAT-Walk zum ers­ten Mal nicht ganz ein­deu­tig aus­ge­schil­dert, wes­halb wir uns auch prompt ein klein wenig ver­lau­fen haben. Des­halb jetzt für dich ein­mal der Hin­weis für den kor­rek­ten Weg: Der Wan­der­weg führt an der Sei­del­alm ein­mal zwi­schen den Tier­ge­he­gen hin­durch; hier gibt es einen sehr schma­len Weg, der kaum als Wan­der­weg zu erken­nen ist. Als wir nach einem klei­nen 2 km Abste­cher über den fal­schen Wan­der­weg dann wie­der zurück an der Sei­del­alm waren, haben wir die­sen klei­nen Weg dann auch ent­deckt und waren wie­der auf Kurs in Rich­tung Kitz­bü­hel.

Von nun an war der Wan­der­weg nicht mehr ganz so steil wie auf den vor­an­ge­gan­ge­nen Metern am Hah­nen­kamm ent­lang und so wan­der­ten wir recht gemüt­lich immer wei­ter auf Kitz­bü­hel zu. Der offi­zi­el­le End­punkt des KAT-Walk ist in Kitz­bü­hel dann die Tal­sta­ti­on der Hah­nen­kamm­bahn. Dort ange­kom­men befan­den wir uns aber auch schon mit­ten im Ort und muss­ten nur noch weni­ge Meter wei­ter bis in die Alt­stadt und zu unse­rem Hotel lau­fen.

bunte Fassaden in der Altstadt von Kitzbühel
Ange­kom­men in Kitz­bü­hel

Über­nach­tet haben wir in Kitz­bü­hel im Hotel Tie­fen­brun­ner mit­ten in der wun­der­schö­nen Innen­stadt. Die­ses 4*-Hotel kann ich nur wei­ter­emp­feh­len, denn das Zim­mer war toll, genau so wie der Innen­pool, in dem wir zur Ent­span­nung eini­ge Bah­nen zogen. Und auch das Essen war mal wie­der rich­tig lecker.

KAT-Walk Alpin Etappe 5: Über das Kitzbüheler Horn nach St. Johann in Tirol wandern

Bei strah­len­dem Son­nen­schein mach­ten wir uns auf dem Weg zur ver­mut­lich här­tes­ten Etap­pe mit den meis­ten Höhen­me­tern auf dem KAT-Walk Alpin. Wir wan­der­ten extra ein biss­chen frü­her los um nach­mit­tags kei­nen Zeit­druck zu bekom­men, was aller­dings dann doch nicht so ganz geklappt hat und wir waren fast 8,5 Stun­den unter­wegs.

KAT-Walk Alpin: Etap­pe 5
  • Län­ge: 17 km
  • Höhen­me­ter: 1250 m berg­auf und 1250 m berg­ab
  • Geh­zeit: ca. 6,5 — 7 Stun­den
  • Schwie­rig­keits­grad: mit­tel
  • High­lights: Kitz­bü­he­ler Horn, Alpen­blu­men­gar­ten

Der Wan­der­weg beginnt offi­zi­ell an der Tal­sta­ti­on der Horn­bahn in Kitz­bü­hel; bis hier­her lie­fen wir ganz ent­spannt noch ein­mal durch den Ort und direkt neben der Tal­sta­ti­on begann für uns der Anstieg. Ehr­lich­ge­sagt bestan­den die ers­ten 8,5 km aus einem durch­gän­gi­gen Anstieg ohne Ver­schnauf­pau­sen. Lei­der war der Weg dabei auch nicht so schön und abwechs­lungs­reich wie wir es von den ande­ren Etap­pen bereits kann­ten. Über die gesam­ten Kilo­me­ter zog sich der Anstieg hier näm­lich über geschot­ter­te Forst­we­ge oder zum Ende hin auch über asphal­tier­te Stra­ßen. Da mach­te das Wan­dern lei­der nicht so viel Spaß — bes­ser wur­de es dann erst ab der Berg­sta­ti­on der Horn­gip­fel­bahn.

Aussicht zwischen Bäumen auf Berggipfel in Kitzbühel
Blick auf die Berg­welt der Kitz­bü­he­ler Alpen

An der Horn­gip­fel­bahn begann schon fast der Ein­gang zum Alpen­blu­men­gar­ten, der ein ers­tes High­light die­ser Etap­pe ist. Der Gar­ten ist mit meh­re­ren Wegen sehr schön ange­legt und es gibt vie­le, schö­ne Blu­men zu ent­de­cken (inkl. Info­ta­feln). Unter den Pflan­zen sind nicht nur hei­mi­sche Pflan­zen aus den Ber­gen zu fin­den son­dern auch exo­ti­sche­re, die z. B. im Hima­la­ya wach­sen.

Nach Durch­que­ren des Alpen­blu­men­gar­ten ging es wie­der ein­mal über meh­re­re Keh­ren an einer Stra­ße ent­lang bis zum Kitz­bü­he­ler Horn. Die Aus­sicht ist von hier an schon in alle Rich­tun­gen abso­lut unglaub­lich, was den anstren­gen­den Auf­stieg ein wenig erträg­li­cher macht. Kurz vor dem Gip­fel gibt es auf ca. 1.900 m noch ein Kreuz, zu dem sich ein klei­ner Abste­cher lohnt.

blühende Blumen in den Bergen - dahinter Aussicht auf Kitzbühel
Auf dem Weg zum Alpen­blu­men­gar­ten
Gipfelkreuz kurz vorm Kitzbüheler Horn mit Aussicht auf St. Johann in Tirol
Gip­fel­kreuz kurz vor dem Kitz­bü­he­ler Horn

Das letz­te Stück zum Kitz­bü­he­ler Horn galt es noch ein­mal über eine asphal­tier­te Stra­ße zu bewäl­ti­gen. Alter­na­tiv geht aber auch die Rou­te durch die Kin­der-Klet­ter­stei­ge, die auch uns Erwach­se­nen Spaß gemacht haben 😉 Am Kitz­bü­he­ler Horn selbst war es ein wenig wuse­lig, aber es gab trotz­dem genü­gend Mög­lich­kei­ten um in Ruhe die gran­dio­se Aus­sicht zu genie­ßen und eine klei­ne Ver­schnauf­pau­se ein­zu­le­gen.

Frau mit Wanderrucksack schaut über die Berge in die Ferne
Aus­blick vom Kitz­bü­he­ler Horn

Klettersteig zum Kitzbüheler Horn mit Aussicht ins Tal
Blick ins Tal vom Schei­ber­steig

Auch wenn der Auf­stieg zum Kitz­bü­he­ler Horn nun wirk­lich nicht so schön war, ist der Abstieg hin­un­ter nach St. Johann umso schö­ner. Über den Schei­ber­steig geht es näm­lich einen schma­len Pfad in Ser­pen­ti­nen direkt am Berg ent­lang. Hier macht das Wan­dern wie­der rich­tig Spaß, denn der Steig ist teil­wei­se noch mit einem Seil gesi­chert und es ist Kon­zen­tra­ti­on gefragt. Die Aus­bli­cke hin­un­ter ins Tal sind bei die­sem Abstieg geni­al. Am Ende des gut 1,7 km lan­gen Schei­ber­steig liegt die Harsch­bichlalm (ca. 1.600 m). Hier haben wir auf der gro­ßen Son­nen­ter­ras­se erst ein­mal eine Rast mit köst­li­chem Apfel­stru­del mit Vanil­le­eis ein­ge­legt. Der Aus­blick zurück aufs Kitz­bü­he­ler Horn ist von dort aus unglaub­lich gut und frisch gestärkt lässt sich der rest­li­che Abstieg auch viel leich­ter meis­tern.

Frau steht auf einem schmalen Wanderweg beim Abstieg vom Kitzbüheler Horn mit Blick über grüne Berge
Unter­wegs dem Schei­ber­steig

Von der Harsch­bichlalm aus sind es noch ein­mal gute 9 km bis hin­un­ter nach St. Johann. Der Weg lässt sich von nun an sehr leicht gehen, denn es sind über­wie­gend brei­te­re Forst­we­ge, die sich gele­gent­lich mit Wald­we­gen abwech­seln. Der spek­ta­ku­lä­re Teil der Wan­de­rung ist hier aber lei­der schon vor­bei, es gibt aber zwi­schen­durch noch schö­ne Aus­sich­ten hin­un­ter ins Tal. Am Ende des Tages zog sich der Weg schon ein wenig und so dau­ert es doch län­ger als erwar­tet bis wir dann unser Hotel im Orts­kern von St. Johann in Tirol erreich­ten.

grüne Wiesen in den Bergen von St. Johann im strahlenden Sonnenschein
Blick ins Tal beim Abstieg nach St. Johann in Tirol

Über­nach­tet haben wir in einem kom­for­ta­blen Zim­mer im Hotel Park in St. Johann. Dort gab es zum Abend­essen im Gast­gar­ten gleich noch live Volks­mu­sik von einem Trio gebo­ten, zünf­ti­ge Trink­sprü­che inklu­si­ve. Das Essen war aus­ge­zeich­net und auch auf unse­re Wün­sche nach vege­ta­ri­schem Essen wur­de hier sehr fle­xi­bel ein­ge­gan­gen.

KAT-Walk Alpin Etappe 6: Das Finale auf dem Weg von St. Johann nach St. Ulrich am Pillersee

Gefühlt waren wir gera­de erst los­ge­lau­fen und jetzt stand schon die letz­te Etap­pe auf dem KAT-Walk auf dem Plan. Das Fina­le gab es nun auf dem Weg von St. Johann in Tirol nach St. Ulrich am Pil­ler­see. Die Wan­de­rung soll­te noch ein­mal rund 19 km lang sein und wie­der eini­ge Höhen­me­ter abrei­ßen. Für uns wur­de der Weg dann aber doch noch ein wenig wei­ter und am Ende des Tages waren es gute 21,5 km, weil wir die Wan­de­rung selbst­ver­ständ­lich bis zum offi­zi­el­len Ziel­punkt in St. Ulrich gemacht haben. Der Weg zum Hotel führ­te uns dann aber noch ein­mal gute 2 km durch den gesam­ten Ort (hier kannst du aber auch abkür­zen, mehr dazu spä­ter).

KAT-Walk Alpin: Etap­pe 6
  • Län­ge: 19 km
  • Höhen­me­ter: 1000 m berg­auf und 800 m berg­ab
  • Geh­zeit: ca. 7 — 7,5 Stun­den
  • Schwie­rig­keits­grad: mit­tel
  • High­lights: Aus­bli­cke auf die umglie­gen­de Berg­welt

Zur Abwechs­lung star­te­te die Wan­de­rung nicht direkt mit einer Stei­gung son­dern wir konn­ten uns erst auf unse­rem Weg durch St. Johann und an der Fie­ber­brun­ner Ache ent­lang ein wenig warm­lau­fen. Erst nach gut 3 km gelang­ten wir hin­ter einem Bau­ern­hof auf einen klei­nen Pfad mit­ten auf einer Wie­se und der heu­ti­ge Anstieg begann.

grüne Bergwiese mit einer kleinen Hütte
Wan­der­weg in St. Johann in Tirol

Von nun an führ­te der Wan­der­weg über grü­ne Wie­sen und Wei­den und schö­ne, klei­ne Pfa­de hin­auf bis zur Bau­moo­salm. Der Weg lässt sich sehr schön wan­dern und der Anstieg ist auch nicht so steil wie auf den letz­ten Etap­pen. Von daher konn­ten wir die Aus­bli­cke noch ein­mal rich­tig genie­ßen und waren wie­der ein­mal auf wei­ten Stre­cken ganz allei­ne unter­wegs. Am Abzweig zum Bau­moosko­gel mach­ten wir eine klei­ne Rast mit Aus­blick; den Umweg zum Bau­moosko­gel selbst haben wir nicht gemacht, die­ser nimmt laut Beschil­de­rung mind. 1 Stun­de in Anspruch. Das war uns dann doch ein wenig zu viel, da wir ja auch so noch mehr als 10 km vor uns hat­ten.

Wassertrog in den Bergen auf einer Wiese
Blick auf die Ber­ge auf der letz­ten KAT-Walk-Etap­pe

Von der Bau­moo­salm an folg­te nun ein län­ge­res Stück Weg, das nahe­zu ohne Stei­gun­gen ver­lief und wir wan­der­ten ganz ent­spannt auf dem Fahr­weg ent­lang bis wir den Adler­s­point erreich­ten. Die­ser ist auf den Schil­dern schon lan­ge vor­her aus­ge­schil­dert, letzt­lich wären wir aber fast dar­an vor­bei­ge­lau­fen ohne den Punkt zu bemer­ken. Hin­ter dem Adler­s­point ver­lie­ßen wir den Fahr­weg und began­nen wie­der einen kur­zen Anstieg über Wie­sen und zwi­schen nied­ri­gen Büschen ent­lang. Die Beschil­de­rung war wie­der ein­mal sehr gut, sodass wir uns gar nicht ver­lau­fen konn­ten.

Wanderweg in den Kitzbüheler Alpen mit Blick auf grüne Berge
Ent­spann­tes Wan­dern auf dem Weg nach St. Ulrich am Pil­ler­see

Nach gut 2 km Wan­de­rung über klei­ne Pfa­de war es mit Anstie­gen end­gül­tig vor­bei und wir erreich­ten die Gerst­bergalm (1.501 m) auf der wir mal wie­der eini­ge Kühe tra­fen. Hin­ter der Alm ging es nun über einen klei­nen Steig wei­ter, der durch­aus noch ein wenig Kon­zen­tra­ti­on erfor­der­te, da der Weg durch den vie­len Regen an den ver­gan­ge­nen Tagen etwas aus­ge­wa­schen und recht schmal gewor­den war. Wir pas­sier­ten den schma­len Weg trotz­dem ohne Schwie­rig­kei­ten und fan­den am Ende des Pfa­des ein klei­nes Kreuz vor, das wir natür­lich nicht aus­lie­ßen und dort­hin einen kur­zen Abste­cher mach­ten.

Holzkreuz in St. Ulrich am Pillersee mit Blick auf grüne Berge im Hintergrund
Kreuz am Weges­rand

Von dort oben aus konn­ten wir schon die Win­ter­stel­ler­alm sehen und auch unser Ziel in St. Ulrich erah­nen. Von nun an ging es für die nächs­ten 4 km nur noch berg­ab immer in Rich­tung St. Ulrich am Pil­ler­see. Bei unse­rer Tour war die Win­ter­stel­ler­alm geöff­net und wir gönn­ten uns ein­mal mehr eine Pau­se mit lecke­rem Apfel­stru­del. Bis zum Ziel ver­lief der Weg jetzt zunächst über brei­te Forst­we­ge berg­ab bis zur Lind­tal­alm.

Anmer­kung: Wenn du, so wie wir, im Hotel Stras­ser­wirt über­nach­test und kei­nen Wert dar­auf legst, bis zum offi­zi­el­len End­punkt des KAT-Walk zu wan­dern, kannst du an der Lind­tal­alm schon ein wenig abkür­zen. Dann ver­lässt du dort den KAT-Walk und folgst dem ande­ren Weg. So gelangst du auf direk­tem Weg zum Hotel und sparst dir gute 2,5 km Stre­cke.

Von der Lindalm aus folg­ten wir wei­ter dem KAT-Walk über einen schma­le­ren Weg, der noch ein­mal sehr schön über Wei­den führ­te, bis wir erneut auf einen Forst­weg gelang­ten, der nun end­gül­tig bis nach St. Ulrich führ­te. Von oben konn­ten wir dann auch ers­te Bli­cke auf den Pil­ler­see wer­fen, der nicht direkt an der Rou­te liegt. Mit dem See im Blick näher­ten wir uns dem Ort und bega­ben uns dann auf die Suche nach dem Ziel­punkt unse­rer Wan­de­rung. Die­ser war tat­säch­lich weni­ger span­nend als erwar­tet, befand er sich doch auf dem Park­platz der ört­li­chen Raiff­ei­sen­bank direkt an der Tou­ris­ten­in­for­ma­ti­on. Trotz der merk­wür­di­gen Lage am Park­platz mach­ten wir hier ein paar Ziel­fo­tos und mar­schier­ten dann die letz­ten 2 km bis zu unse­rem Hotel.

Stele aus Stein mit KAT-Walk Emblem
Ziel­punkt am KAT-Walk in St. Ulrich am Pil­ler­see

Die­se letz­ten Kilo­me­ter zogen sich noch ein­mal in die Län­ge, denn es gab nur einen Weg, der an der Haupt­stra­ße ent­lang­führ­te, die sich ein­mal durch den Ort schlän­gelt. So waren wir dann auch wirk­lich froh, als wir unser Ziel erreich­ten und dort wie­der auf unse­re ande­ren KAT-Walk-Mit-Wan­de­rer tra­fen. Im Hotel Stras­ser­wirt wur­den uns beim Ein­che­cken unse­re Urkun­den über­reicht, mit denen wir auch offi­zi­ell den KAT-Walk Alpin bestrit­ten hat­ten.

KAT-Walk Alpin: Mein Fazit

Der KAT-Walk Alpin war mei­ne ers­te Weit­wan­de­rung in den Alpen über­haupt und dafür war es ein echt guter Ein­stieg. Aller­dings muss ich sagen, dass mir spe­zi­ell die Etap­pen rund um Kitz­bü­hel sehr gut gefal­len haben und die ers­ten Etap­pen eher weni­ger. All­ge­mein ist der KAT-Walk super beschil­dert und auch die Län­ge der Etap­pen ist sehr gut mach­bar. Für die nächs­te Weit­wan­de­rung wer­de ich mir aber dann einen etwas anspruchs­vol­le­ren Weg bzw. eine Hüt­ten­tour aus­su­chen, der hof­fent­lich weni­ger Antei­le an Forst­we­gen auf­weist. Für Ein­stei­ger im Weit­wan­dern, die ordent­lich Kon­di­ti­on mit­brin­gen, ist der KAT-Walk aber defi­ni­tiv emp­feh­lens­wert.

blauer See in den Bergen
Spei­cher­see in Kitz­bü­hel
Mehr Infor­ma­tio­nen und Weit­wan­der­we­ge in den Kitz­bü­he­ler Alpen

2 Comments

  • Theresa

    Wow! Da bekommt man ja gleich Lust, die Wan­der­stie­fel zu schnü­ren und die Etap­pen zu lau­fen! Hof­fent­lich klappt das ganz bald mal!

    Lie­be Grü­ße aus Ber­lin.

    • Corinna

      Hal­lo The­re­sa,
      das wäre wirk­lich schön, wenn ihr viel­leicht im nächs­ten Jahr dort unter­wegs seid. Drü­cke euch auf jeden Fall die Dau­men für eine schö­ne Wan­de­rung 🙂
      Lie­be Grü­ße
      Corin­na

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.