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USA,  Reiseplanung

Roadtrip USA-Westküste | Reiseplanung

Die USA sind das perfekte Land für einen Roadtrip. Aufgrund der Größe des Landes und der daraus resultierenden weiten Fahrtstrecken, solltest du dich bei einem Roadtrip durch die USA für eine bestimmte Region entscheiden. Hier findest du viele Tipps für eine Reise an die Westküste der USA mit Besuch der Großstädte San Francisco, Los Angeles und Las Vegas sowie der Nationalparks Grand Canyon, Death Valley und Yosemite Nationalpark.

Die Route unseres Roadtrips ist perfekt für zwei bis drei Wochen Reisezeit geeignet, wobei es in drei Wochen definitiv entspannter ist. Unterwegs gibt es noch einige Möglichkeiten zur Individualisierung der Reiseroute – abhängig davon, wie viel Zeit du mitbringst und ob du mehr Interesse an Städtereisen oder Erlebnissen in der Natur hast. Meine vorgestellte Route bringt eine Mischung von beidem mit sich.

Du findest in diesem Artikel meine Tipps zur Reise- und Routenplanung sowie der Buchung eines Mietwagens und des Tankens in den USA. Außerdem verrate ich dir alle Stationen unseres Roadtrips entlang der Westküste und unserer persönlichen Highlights.

Dieser Beitrag enthält Affiliate- / Empfehlungs-Links, die mit „Werbelink“ gekennzeichnet sind. Wenn du ein Hotel über einen solchen Link buchst, erhalte ich eine kleine Provision dafür. Für dich ändert sich dabei nichts am Preis.

Golden Gate Bridge aus der Nähe fotografiert bei leicht bewölktem Himmel
Golden Gate Bridge | San Francisco

2 Wochen Roadtrip USA – Routenvorschlag

Wir haben folgende Route auf unserem zweiwöchigen Roadtrip durch die USA angefahren:

San Francisco – Highway 1 – Los Angeles – Las Vegas – Grand Canyon – Death Valley – Lake Tahoe – Yosemite National Park – San Francisco

Tipp: Alternativ kannst du natürlich auch in Los Angeles oder Las Vegas starten. Wir haben den Startpunkt von den Flugverbindungen sowie den Preisen der Flüge abhängig gemacht.

Hinweis: Lake Tahoe haben wir spontan mit eingeschoben, weil die Tioga Road im Yosemite National Park noch wegen Schnee gesperrt war und wir einmal außen um den Nationalpark herumfahren mussten. Der Lake Tahoe ist schön, aber definitiv kein Muss auf dem Roadtrip – ein gesonderter Abstecher dorthin nur wegen des Sees lohnt sich aus meiner Sicht nicht.

Unsere Reise machten wir von Ende Mai bis Mitte Juni 2017 und hatten vor Ort insgesamt 15 Tage Zeit. Die Fahrtstrecken waren teilweise sehr lang und echt anstrengend; beim nächsten Mal würden wir für die gleiche Route daher definitiv etwas mehr Zeit einplanen.

Unsere Route im Detail Quelle: Google Maps

Tipp: Bei einer Route von dieser Länge wäre ein Trip von ca. 3 Wochen optimal. So kannst du länger an einem Ort bleiben und die Fahrtstrecken besser einteilen. Uns blieb in der Kürze der Zeit wenig Möglichkeit für Entspannung und wir hatten die ganze Zeit Action. An manchen Orten hätten wir gerne auch etwas mehr gesehen, für einen ersten Eindruck aller Orte und Nationalparks hat die Zeit dennoch ausgereicht.

Reiseführer USA

Weil wir absolute USA-Neulinge sind, haben wir uns auch einen Reiseführer in Papierform gegönnt. Klar gibt es viele Infos im Internet, aber unterwegs finde ich so ein Buch in der Hand auch echt praktisch.

Wir hatten uns vor dem Kauf mehrere Reiseführer angesehen und wirklich überzeugt hat uns der Reiseführer „USA, der ganze Westen (Das Handbuch für individuelles Entdecken)“. Der Reiseführer hat uns nicht nur bei der Planung super geholfen, sondern auch unterwegs immer wieder nützliche Tipps und Hinweise gegeben. Im Reiseführer sind u.a. Routenvorschläge, Tipps und Infos zu den wichtigsten Orten und viele Hinweise zum Autofahren und Einkaufen in den USA enthalten.

Zusätzlich habe ich von einer ganz lieben Freundin den Fettnäpfchenführer USA: Mittendurch und Drumherum geschenkt bekommen. Darin werden in kleinen Geschichten auf lustige Weise die kulturellen Eigenheiten der Amerikaner erzählt. Nach dieser Lektüre konnten wir einige Fettnäpfchen bestimmt umgehen. Der „Fettnäpfchenführer“ ist auch ein super Geschenk für Reisebegeisterte.

Kosten für einen Roadtrip durch die USA

Flüge (Swiss Air)
925 € (für uns beide)
Mietwagen für 13 Tage450 €
Übernachtungskosten1430 € – ca. 102 €/Nacht
gefahrene Strecke
2384 Meilen – 3814,4 Kilometer
Benzinverbrauch72,833 Gallonen – 273,895 Liter
Benzinkosten204,74 $ – ca. 182 € – ca. 0,67 € pro Liter
Nationalparks80 $ (Annual Pass)

Reiseplanung USA – Finde den passenden Flug für deine Reise

Die günstigsten Flüge findest du ganz einfach bei Skyscanner oder Opodo. Hier kannst du für verschiedene Zeiträume die günstigsten und / oder schnellsten Verbindungen finden.

So haben wir uns einige Monate vor unserer Reise auf die Suche nach dem perfekten Flug gemacht. Wir haben alle Varianten von Start- und Zielorten ausgetestet, die halbwegs passen könnten. Am Ende fanden wir über Skyscanner super günstige Flüge von Düsseldorf nach San Francisco. Gebucht haben wir die Flüge schon ca. 5 Monate vor unserer Reise.

Unser Flug ging mit der schweizerischen Fluggesellschaft ‚Swiss-Air‘. Daher hatten wir einen kurzen Zwischenstopp in Zürich. Insgesamt waren wir pro Flug inkl. Zwischenstopp ca. 15 Stunden unterwegs. Das war für uns der perfekte Kompromiss zwischen einem teuren Non-Stop-Flug (Flugzeit ca. 11 Stunden und Kosten um 700€ / Pers.) und einem vielleicht günstigeren, dafür aber über 20 Stunden dauernden Flug.

Kostenpunkt waren bei unserem Flug mit Swiss-Air ca. 460 € pro Person inkl. Aufgabe-Gepäck.

Die passende Unterkunft für dein Budget

In den USA gibt es drei wesentliche Übernachtungsmöglichkeiten. Hotels sind meist die teuerste Kategorie, Motels sind etwas günstiger und Hostels können manchmal noch preiswerter als Motels sein.

Wir haben unterwegs alles mal ausprobiert. Besonders bei den Motels gab es aber große Unterschiede. Manche Motels hatten beinahe Hotel-Qualität, andere waren dann doch sehr schlicht und wenig komfortabel eingerichtet. In vielen Orten haben wir nur eine Nacht verbracht, von daher war auch das nicht so tragisch.

Bei unseren Übernachtungen versuchen wir natürlich, günstige Hotels zu finden, manchmal zahlen wir aber z. B. für ein eigenes Bad etwas mehr. Insgesamt bewegen wir uns trotzdem in einem mittleren Preissegment.

Am Einfachsten findest du Hotels, Motels und auch Hostels auf Booking.com. Bei Hostelworld haben wir für unser Hostel in LA das günstigste Angebot gefunden. Das Hostel war für uns ein echter Glücksgriff, direkt am Dolby Theatre.

Tipp: Denk daran, dass ein Frühstück in einem Hostel oder Motel in den USA nicht mit einem Frühstück in Deutschland vergleichbar ist. Häufig gibt es nur Toast, Waffeln, Muffins, Frischkäse, Erdnussbutter, Kaffee und Tee (oder nur Einzelteile hiervon). Manchmal bietet sich so ein Frühstück an, um den ganz leeren Magen kurzzeitig zu füllen, bis es ein richtiges Frühstück gibt.

Einige Hotelempfehlungen für den USA-Roadtrip

Downtown Monterey Days Inn – 850 Abrego St, Monterey, CA 93940

Orange Tree Inn Santa Barbara – 1920 State St, Santa Barbara, CA 93101

Orange Drive Hostel – Hollywood – 1764 N Orange Dr, Los Angeles, CA 90028

Hilton Grand Vacations Club ELARA – 80 E Harmon Ave, Las Vegas, NV 89109

Mietwagen & Tanken

Für eine Reise durch die USA gibt es so viele Dinge zu planen und vorzubereiten. Bei uns gehörten die Wahl des Mietwagens und alles rund ums Autofahren in einem komplett fremden Land zu den größten Unsicherheiten während der Reiseplanung. Deshalb haben wir viel zum Thema gelesen und auch lange alle Preise und Portale für Mietwagen verglichen. Wie wir dann doch zu unserem treuen Reisebegleiter gekommen sind, verrate ich dir gleich. Aber auch die Verkehrsregeln und das Tanken bereiteten uns ein wenig Sorgen – die sollst du dir nicht machen müssen, deshalb erkläre ich dir später noch, wie leicht du in den USA deinen Mietwagen betanken kannst.

Der perfekte Mietwagen für den Roadtrip

Wir haben unseren Mietwagen einige Monate vor unserer Reise von Deutschland aus gebucht. Das beste Angebot fanden wir über den ADAC (wir sind Mitglieder). Generell gibt es natürlich auch auf anderen Seiten gute Angebote.

Verleiher war in unserem Fall alamo, wir hätten aber auch Angebote von anderen Vermietern bekommen können. Wir wählten ein Mittelklasse-Auto und bekamen vor Ort einen Jeep Patriot. Das Auto hatte für uns beide genau die richtige Größe und war ein super Reisebegleiter.

Klar hätten wir und unser Gepäck eventuell auch in einen Klein- oder Kompaktwagen gepasst, aber ein bisschen Komfort muss unterwegs auch sein. Schließlich verbrachten wir eine lange Zeit in dem Auto. Das solltest du auch bei deiner Reiseplanung berücksichtigen.

Tipp: Bei unserem Mietwagenangebot waren sämtliche Versicherungen bereits inklusive. Darauf solltest du auf jeden Fall achten.Trotzdem versuchen die Verkäufer vor Ort noch einmal, weitere Versicherungen oder eine größere Wagenklasse zu verkaufen. Darauf solltest du am Besten nicht eingehen, denn sonst kann es noch mal deutlich teurer werden.

Highway 1 - Viewpoint - Auto - Meer
Unser Jeep Patriot am Highway 1

Unterwegs hatten wir nirgends Schwierigkeiten mit dem Auto, weder in den Bergen im Yosemite National Park, noch auf den Schotterpisten im Death Valley. Auch die Rückgabe am Flughafen verlief reibungslos und dauerte nur wenige Minuten.

Tipp: Du kannst die Kosten für ein Navi sparen, indem du Offline-Karten benutzt. Ich hatte vorab die App HERE WeGo auf meinem Handy installiert und die Karten für unsere Route heruntergeladen. Die App hat uns immer gut ans Ziel gebracht. Alternativ funktioniert natürlich auch GoogleMaps.

Tankstellen und Benzinpreise

Zum Tanken in den USA haben wir vorab einige abenteuerliche Artikel im Netz gefunden und natürlich auch gelesen. Demnach sei es unendlich kompliziert, den Sprit ins Auto zu bekommen. Nach diesen Geschichten und Erklärungen machten wir uns vor dem ersten Tanken schon einige Sorgen. Allerdings stellte sich heraus, dass es doch nicht ganz so kompliziert ist, wie wir es erst erwarteten. Zumindest nicht, wenn man ein paar Kleinigkeiten weiß.

Benzinpreise in den USA

Zunächst einmal zu den Spritpreisen. Die sind in den USA erfreulich günstig. Wie du in unserer kleinen Aufzählung ‚Fakten über unseren Roadtrip‘ schon sehen konntest, lagen die Preise während unserer Reise im Schnitt bei 0,67 € pro Liter. Die Benzinpreise werden an den Tankstellen aber immer pro Gallone angeschlagen. Eine Gallone entspricht ungefähr 3,78 Liter, also erschreck dich nicht, wenn du zunächst scheinbar hohe Preise liest.

Straße führt einen Hügel hinab, umgben von grünen Wiesen. Am Horizont ist der Ozean zu erkennen
Fahrt über den Highway 1

Tanken an einer amerikanischen Tankstelle

In den USA werden an den Tanksäulen verschiedene Systeme verwendet, das hat uns zeitweise etwas verwirrt. Manche Dinge laufen aber immer gleich ab.

Grundsätzlich wird vorab gezahlt. Das ist ganz einfach mit einer Kreditkarte direkt an der Tanksäule möglich. Dabei wird nach dem ZIP-Code gefragt. Wir haben dort immer unsere Postleitzahl eingegeben. Meistens hat das funktioniert und wir konnten tanken. In den Fällen, in denen die Karte auf diesem Wege nicht erkannt wurde, sind wir einfach in die Tankstelle hineingegangen und haben dort an der Kasse vorab gezahlt. Das klappt alternativ immer.

Wenn dieser erste Schritt geschafft ist, kann es noch ein kleines Hindernis geben, denn der Sprit fließt nicht immer sofort, wenn der Zapfhahn im Tank steckt. Bei manchen Tankstellen mussten wir zusätzlich noch einen Hebel an der Tanksäule umlegen, bevor getankt werden konnte. Wenn man das weiß, ist es ganz einfach. Und ansonsten gibt es noch nette Mitarbeiter, die auf Nachfrage gerne helfen. So haben wir es zumindest gemacht.

Also mach dir keine Sorgen, dass du irgendwann ohne Benzin dastehst. Zu beachten ist nur, dass es teilweise (z. B. bei der Fahrt durch das Death Valley) über lange Strecken keine Tankstellen gibt oder nur sehr vereinzelt. Diese Tankstellen sind dann meist extrem teuer. Also plane lieber einen Tankstopp mehr ein und hab dafür immer einen vollen Tank. Dann sollte nichts schief gehen.

Weiterführende Informationen und Links

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