leere Straße mit Blick auf den Horizont
USA,  Reiseplanung

Roadtrip USA-Westküste | Reiseplanung

Ich reise für mein Leben gern. Mein Ehemann Basti teilt diese Leidenschaft zwar nicht, macht aber glücklicherweise jede Reise mit. Auf meiner Reise-Bucket-List stand natürlich auch der klassische Roadtrip durch die USA. Schnell hatten wir entschieden, dass wir eine Reise an die Westküste unternehmen wollen.

Im Internet fanden wir unendlich viele Routenvorschläge für jede Reiselänge. Aus diesen Ideen entwickelten wir unsere eigene Route. Diese Route stelle ich dir in diesem Artikel grob vor; detaillierte Infos zu allen Stationen gibt es in folgenden Berichten.

Heute gebe ich dir Tipps zur Reise- und Routenplanung, erzähle dir von den Stationen unseres Roadtrips und unseren persönlichen Highlights.

Dieser Artikel enthält Empfehlungs-Links, die mit [Werbelink] gekennzeichnet sind. Wenn du ein Produkt über den Empfehlungs-Link kaufst oder ein Hotelzimmer buchst, bekomme ich von deinem Einkauf / deiner Buchung eine kleine Provision. Für dich ändert sich dabei nichts am Preis.
Flagge USA Quelle: Pixabay

2 Wochen Roadtrip USA – Unsere Route

Das ist unsere grobe Route mit den ‚größeren‘ Stationen.

San Francisco – Highway 1 – Los Angeles – Las Vegas – Grand Canyon – Death Valley – Lake Tahoe – Yosemite National Park – San Francisco

Tipp: Alternativ kannst du natürlich auch in Los Angeles oder Las Vegas starten.

Hinweis: Lake Tahoe haben wir spontan mit eingeschoben, weil die Tioga Road im Yosemite National Park noch wegen Schnee gesperrt war und wir einmal außen um den Nationalpark herumfahren mussten.

Unsere Reise machten wir übrigens von Ende Mai bis Mitte Juni 2017. Wir hatten vor Ort insgesamt 15 Tage Zeit. Die Fahrtstrecken waren teilweise sehr lang und echt anstrengend, vor allem, weil Basti bei uns der alleinige Fahrer war.

Unsere Route im Detail Quelle: Google Maps

Tipp: Bei einer Route von dieser Länge wäre ein Trip von ca. 3 Wochen optimal. So kannst du länger an einem Ort bleiben und die Fahrtstrecken besser einteilen. Uns blieb in der Kürze der Zeit wenig Möglichkeit für Entspannung und wir hatten die ganze Zeit Action. An manchen Orten hätten wir gerne auch etwas mehr gesehen.

Aber auch so hatten wir einen fantastischen Roadtrip (und würden es jederzeit wieder tun).

Reiseführer USA

Weil wir absolute USA-Neulinge sind, haben wir uns auch einen Reiseführer in Papierform gegönnt. Klar gibt es viele Infos im Internet, aber unterwegs finde ich so ein Buch in der Hand auch echt praktisch.

Wir hatten uns vor dem Kauf mehrere Reiseführer angesehen und wirklich überzeugt hat uns der Reiseführer „USA, der ganze Westen (Das Handbuch für individuelles Entdecken)“. Der Reiseführer hat uns nicht nur bei der Planung super geholfen, sondern auch unterwegs immer wieder nützliche Tipps und Hinweise gegeben. Im Reiseführer sind u.a. Routenvorschläge, Tipps und Infos zu den wichtigsten Orten und viele Hinweise zum Autofahren und Einkaufen in den USA enthalten.

Zusätzlich habe ich von einer ganz lieben Freundin den Fettnäpfchenführer USA: Mittendurch und Drumherum geschenkt bekommen. Darin werden in kleinen Geschichten auf lustige Weise die kulturellen Eigenheiten der Amerikaner erzählt. Nach dieser Lektüre konnten wir einige Fettnäpfchen bestimmt umgehen. Der „Fettnäpfchenführer“ ist auch ein super Geschenk für Reisebegeisterte 🙂

Kosten für einen Roadtrip durch die USA

Flüge
925 € (für uns beide)
Mietwagen für 13 Tage450 €
Übernachtungskosten1430 € – ca. 102 €/Nacht
gefahrene Strecke
2384 Meilen – 3814,4 Kilometer
Benzinverbrauch72,833 Gallonen – 273,895 Liter
Benzinkosten204,74 $ – ca. 182 € – ca. 0,67 € pro Liter
Nationalparks80 $ (Annual Pass)

Reiseplanung USA – Finde den passenden Flug für deine Reise

Die günstigsten Flüge findest du ganz einfach bei Skyscanner oder Opodo. Hier kannst du für verschiedene Zeiträume die günstigsten und / oder schnellsten Verbindungen finden.

So haben wir uns einige Monate vor unserer Reise auf die Suche nach dem perfekten Flug gemacht. Wir haben alle Varianten von Start- und Zielorten ausgetestet, die halbwegs passen könnten. Am Ende fanden wir über Skyscanner super günstige Flüge von Düsseldorf nach San Francisco. Gebucht haben wir die Flüge schon ca. 5 Monate vor unserer Reise.

Unser Flug ging mit der schweizerischen Fluggesellschaft ‚Swiss-Air‘. Daher hatten wir einen kurzen Zwischenstopp in Zürich. Insgesamt waren wir pro Flug inkl. Zwischenstopp ca. 15 Stunden unterwegs. Das war für uns der perfekte Kompromiss zwischen einem teuren Non-Stop-Flug (Flugzeit ca. 11 Stunden und Kosten um 700€ / Pers.) und einem vielleicht günstigeren, dafür aber über 20 Stunden dauernden Flug.

Kostenpunkt waren bei unserem Flug mit Swiss-Air ca. 460 € pro Person inkl. Aufgabe-Gepäck.

Die passende Unterkunft für dein Budget

In den USA gibt es drei wesentliche Übernachtungsmöglichkeiten. Hotels sind meist die teuerste Kategorie, Motels sind etwas günstiger und Hostels können manchmal noch preiswerter als Motels sein.

Wir haben unterwegs alles mal ausprobiert. Besonders bei den Motels gab es aber große Unterschiede. Manche Motels hatten beinahe Hotel-Qualität, andere waren dann doch sehr schlicht und wenig komfortabel eingerichtet. In vielen Orten haben wir nur eine Nacht verbracht, von daher war auch das nicht so tragisch.

Bei unseren Übernachtungen versuchen wir natürlich, günstige Hotels zu finden, manchmal zahlen wir aber z. B. für ein eigenes Bad etwas mehr. Insgesamt bewegen wir uns trotzdem in einem mittleren Preissegment.

Am Einfachsten findest du Hotels, Motels und auch Hostels auf Booking.com. Bei Hostelworld haben wir für unser Hostel in LA das günstigste Angebot gefunden. Das Hostel war für uns ein echter Glücksgriff, direkt am Dolby Theatre.

Tipp: Denk daran, dass ein Frühstück in einem Hostel oder Motel in den USA nicht mit einem Frühstück in Deutschland vergleichbar ist. Häufig gibt es nur Toast, Waffeln, Muffins, Frischkäse, Erdnussbutter, Kaffee und Tee (oder nur Einzelteile hiervon). Manchmal bietet sich so ein Frühstück an, um den ganz leeren Magen kurzzeitig zu füllen, bis es ein richtiges Frühstück gibt.

Weiterführende Informationen und Links

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